Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Auf Ihrem Spaziergang sind Sie nun im Garten auf das Kreuz gestoßen. Das ist kein Zufall: Das Kreuz ist eines der wichtigsten Symbole des Christentums, insbesondere der evangelischen Tradition.

Doch was bedeutet dieses Symbol für uns? Warum begegnen wir ihm in unseren Kirchen, in unseren Häusern oder sogar in der Natur, im Garten? Wir möchten Ihnen dazu kurz einige Gedanken mitgeben.

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Das wichtigste Symbol unserer evangelischen Kirche und natürlich des Christentums ist das Kreuz. Es hat seinen Platz auf dem Altar, auf den Kirchtürmen, in unseren Häusern, Büros, an den Rändern unserer Felder und auf unseren Gütern, denn es erinnert uns an das Zentrum unseres Glaubens – an den Tod Christi.

 

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Um den Grund dafür zu verstehen, kehren wir für einen Moment zu dem Begründer unserer evangelischen Kirche zurück, zu Martin Luther.

Unsere wichtigste Lehre fasste er in vier Punkten zusammen:

„Sola” Prinzipien

1. „Allein die Schrift“ (Sola Scriptura):tulipguide kereszt biblia ikon 300px

  • Die Bibel ist die einzige Autorität und Maßstab in Fragen des Glaubens.

 

2. Allein der Glaube“ (Sola Fide)
  • tulipguide kereszt kezek ikon 300pxNicht die Werke retten uns, sondern der Mensch wird durch den Glauben gerecht. Gute Werke sind die Früchte des Glaubens in unserem Leben
3. „Allein die Gnade“ (Sola Gratia):
  • tulipguide sziv ikon 300pxDas Heil können wir nicht verdienen, es ist ein freies Geschenk Gottes für alle Menschen.
4. „Allein Christus“ (Solus Christus):
  • tulipguide kereszt korona ikon 300pxJesus Christus ist der einzige Mittler zwischen Gott und Mensch

Das Symbol unseres Glaubens an Christus ist das Kreuz. Es erinnert uns an sein Leiden und an seinen erlösenden Tod. Es erinnert uns daran, dass wir die Erlösung niemals durch eigene Verdienste oder Taten erreichen könnten, denn keiner von uns ist vollkommen. Tag für Tag sündigen wir in Gedanken, Worten und Taten.

Die Neigung zum Bösen ist von Anfang an in uns vorhanden. Wir lernen sie nicht – sie wird einfach Teil unserer Natur.

Im Alten Testament brachte das auserwählte Volk Opfer für seine Sünden dar. Die Strafe, die der Mensch für seinen Unglauben und seine Vergehen gegeneinander hätte tragen müssen, wurde von den Opfertieren getragen. Gottes Volk tat dies mit aufrichtiger Reue – zumindest eine Zeit lang. Doch der Kult wurde leer, seelenlos und bedeutungslos, und Gott hatte genug davon.

Ein für alle Mal brachte er das größte Opfer für die Menschheit: Er gab das Leben seines einzigen Sohnes für uns alle.

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Er überließ ihn dem menschlichen Hass und Zorn, die ihn schließlich ans Kreuz brachten, damit einer für das Heil aller sterbe.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt – und in ihr uns, die alles andere als vollkommenen Menschen –, dass er seinen Sohn für uns hingab.

Doch die Geschichte endete hier nicht: Am dritten Tag nach seinem Tod hat Gott Christus von den Toten auferweckt, damit wir nicht nur auf dieses vergängliche, irdische Leben vertrauen, sondern auch auf das kommende, ewige Leben.

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TULIPGUIDE – Garten entdecken
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